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PPK – Pastoralplanungskommission


Vorschau PPK-Plenarversammlungen

PPK-Plenarversammlungen 2012

Frühlingsplenarversammlung: 8./9. Mai 2012 im Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn in Edlibach ZG

Herbstplenarversammlung: 29./30. Oktober 2012 im Bildungszentrum Burgbühl in St. Antoni FR


Neuerscheinung: Partnerschafts-, Ehe- und Familienpastoral
Bericht der Pastoralplanungskommission der Schweizer Bischofskonferenz

Partnerschaft und ein Leben als Familie sind seit geraumer Zeit stark veränderten Bedingungen ausgesetzt. Dabei entfalten die Veränderungen häufig ambivalente Wirkungen. So trägt ein verändertes Rollenverständnis von Frau und Mann und eine Berufstätigkeit beider Partner vielfach zur Zufriedenheit beider Partner bei und wirkt sich so positiv auf die Partnerschaft aus. Gleichzeitig stellt diese Veränderung jedoch auch grosse Anforderungen an die beiden Partner und die Familien, z.B. nach Mobilität oder Flexibilität in der Organisation des Haushaltes bei Berufstätigkeit beider Partner. Weitere Beispiele lassen sich viele finden. Für die Kirche und ihre Pastoral stellt sich die Frage, wie sie Partnerschaften, Ehen und Familien so unterstüzten können, damit diese auf Dauer gelingen und wenn möglich das Potential haben, auch schwierige Krisenzeiten zu bewältigen.

Die PPK hat mit dem nun vorliegenden Bericht ein Grundlagendokument erarbeitet zu einer heutigen Bedingungen angemessenen Ehe- und Familienpastoral. Dabei beleuchtet sie die Situation von Partnerschaften und Familien in der heutigen Gesellschaft, rekurriert auf das christliche Ehe- und Familienbild und zeigt vorhandene und allenfalls zu entwickelnde Unterstützungsmöglichkeiten für Partnerschaften und Familien in der heutigen Pastoral auf. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf den konfessions- und religionsverschiedenen Partnerschaften und Familien sowie auf Patchworkfamilien. Besonders berücksichtigt wurde ferner die speziellen Situationen wiederverheirateter Geschiedener und alleinerziehender Mütter und Väter.

Der als 32-seitiges Booklet veröffentlichte Bericht kann ab sofort beim Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (spi@spi-stgallen.ch) zum Preis von Fr. 17.90 (exkl. VK) bestellt werden.

Flyer:


PPK-Herbstplenarversammlung 2011 vom 4. November 2011: Sich heute auf den Weg machen, um auch Morgen den Glauben zu leben

Die PPK hat auf ihrer Herbstplenarversammlung vom Freitag, dem 4. November 2011, in Villars-sur-Glâne bei Fribourg entschieden, in den kommenden Jahren arbeiten an den folgenden Themen zu arbeiten:

  1. Neuevangelisierung: Wie kann die Kirche in einer Zeit grosser Distanziertheit gegenüber institutionalisierter Religion Rahmenbedingungen schaffen, in denen Erwachsene neu lernen können, was es bedeutet, Christ oder Christin zu sein, und dies in ihrem Leben zu konkretisieren?
  2. Migration: Wie kann die Kirche angesichts der Tatsache, dass sie aller Voraussicht nach dauerhaft eine durch Migration geprägte und herausgeforderte Kirche sein wird, in theologischer, ekklesiologischer, pastoraler und diakonischer Hinsicht das Evangelium glaubwürdig bezeugen?
  3. Bildung: Welches Rüstzeug benötigen die Mitarbeitenden in der Kirche, Freiwillige und Hauptamtliche, und wie können sie es – auch in Prozessen lebenslangen Lernens – erwerben?
Weitere Informationen zur Plenarversammlung finden Sie hier:


„Sie gerieten ausser sich vor Staunen ...“ (Apg 2,7) - Eine Kirche in vielen Sprachen
Öffentlicher Studientag zur interkulturellen Pastoral vom 5. November 2011

Migration in die Schweiz hat mehrheitlich ein katholisches Gesicht. In etlichen Städten und in manchen Regionen bilden katholische MigrantInnen heute die Mehrheit in der katholischen Kirche. Dennoch stehen viele von ihnen oft am Rande der Pastoral. Häufig herrscht eher ein Nebeneinander als ein Miteinander von „schweizerischem Katholizismus“ und den „Katholizismen der MigrantInnen“. Hier ist die ganze katholische Kirche im Migrationsland Schweiz zu einem neuen Zeugnis herausgefordert.

  • Wie können wir gemeinsam eine Kirche in vielen Sprachen sein?
  • Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Pfarreien und Missionen gefördert werden?
  • Wie kann die interkulturelle Kompetenz der kirchlichen Mitarbeitenden und der Gemeinden verbessert werden?
  • Welche positiven Erfahrungen gibt es bereits, von denen wir lernen können?

Der öffentliche Studientag zu interkultureller Pastoral wurde von der Pastoralplanungskommission der Schweizer Bischofskonferenz und ihrer Interdiözesanen Koordination durchgeführt. Eingeladen waren alle Verantwortlichen im Bereich MigrantInnenpastoral und interkulturelle Pastoral, VertreterInnen von anderssprachlichen Missionen und Pfarrei- und Pastoralräten, Mitarbeitende in der Seelsorge, Menschen in der Vorbereitung auf einen pastoralen Beruf und alle Interessierten.

Tagungsprogramm:

Vortrag von Prof. Michael Felder:


Pastoraltheologische Thesen Italienermissionare:

Bericht der Unité Pastorale multiculturelle in Genf:

Videoclip Projekt JublaPlus von Jungwacht Blauring: www.youtube.com

Bericht der KIPA:


Bericht im ForumKirche Thurgau/Schaffhausen S.26f.:

Gründung der Interessengemeinschaft Partnerschaft-Ehe-Familienpastoral Deutschschweiz (PEF)

Liebe und Gemeinschaft berühren Menschen seit Anbeginn. Der römische Dichter Ovid erzählt in den Metamorphosen von der Geschichte von Philemon und Baucis, einem Ehepaar, das in ihrer Beziehung auch noch Platz hatte für die Gemeinschaft mit den Göttern. Dies wurde belohnt und ihre Gemeinschaft blieb sogar nach dem Tod der beiden lebendig, als sie in zwei Bäume verwandelt wurden.

Kirchliche Fachstellen beraten, begleiten und befähigen Menschen in Gemeinschaft, Trennung und bei der Vorbereitung auf das Sakrament der Ehe. Oft stellen sich Mitarbeitende die Frage: Wie unterstützen wir als kirchliche Institutionen Beziehungen, dass sie – wie in der Geschichte von Philemon und Baucis - lebendig bleiben können? Wie gehen wir damit um, wenn Liebe in Partnerschaften erlöscht und neue Formen der Beziehungen entstehen? Und wo können wir Menschen befähigen, den Platz für die himmlische Dimension in ihrer Beziehung offen zu halten? Solchen und anderen beziehungsweisenden Fragen, möchten sich Seelsorgende in den Fachstellen Partnerschaft – Ehe, und Familienpastoral stellen. So wurde am 24. Mai 2011 in Solothurn die Interessensgemeinschaft Partnerschaft-Ehe-Familienpastoral Deutschschweiz (IG PEF-Pastoral Deutschschweiz) gegründet.

Neben der Vernetzung möchten sich die VertreterInnen von Fachstellen der röm.kath. Kirche in der Deutschschweiz über die Beratungsarbeit austauschen, Kräfte bündeln, gemeinsame Projekte lancieren Die Interessengemeinschaft (IG) ist offen für hauptamtliche Frauen und Männer, die für die Seelsorge im Bereich Partnerschaft, Ehe und Familie tätig sind und eine regionale Verantwortung tragen.

Nachdem das Grundlagenpapier von den Mitgliedern verabschiedet wurde, war Bischof Dr. Felix Gmür der erste Gratulant für dieses neue Deutschschweizer Gremium.

Das Copräsidium – Madeleine Winterhalter-Häuptle (St. Gallen) und Burghard Förster (Luzern) – wird zusammen mit den Mitgliedern als künftige Aufgabe, zwei Themen verstärkt in den Blick nehmen: die religiöse Elternarbeit und die Begleitung (Vorbereitung) junger Menschen auf eine gelingende Partnerschaft.

Auf dem Foto sind folgende Personen (von links nach rechts):

  • Eva Baumann-Neuhaus (Pastoralsoziologisches Institut, SPI St. Gallen, Vertretung PPK)
  • Birgitta Aicher (Erwachsenenkatechese, Pastoralamt Bistum Basel)
  • Madeleine Winterhalter-Häuptle (Leiterin Fachstelle PEF Bistum St. Gallen)
  • Burghard Förster (Leiter Bereich Erwachsenenbildung kath. Kirche Luzern)
  • Martin Blatter-Brantschen (Leiter Fachstelle Ehe und Familie, Bistum Sitten)
  • Bruno Strassmann (Leiter Arbeitsstelle kirchl. Erwachsenenbildung TG)
  • Kurt Adler-Sacher (Leiter Bildung Mobil kath. Kirche Kt. Aargau)
  • Norbert Engeler (kath. Ehe- und Partnerschaftsberatung BL)
  • Matthias Koller Filliger (Mitarbeiter Fachstelle PEF Bistum St. Gallen)

Es fehlen:

  • Rita Pürro (Leiterin Erwachsenenbildung Deutschfreiburg);
  • Bernd Siemes (Seelsorgerat des Kantons Zürich, Kommission Ehe und Familie),
  • Arno Aquint (Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen, Bistum Chur)

PPK-Frühlingsplenarversammlung 2011: Bildung und Interkulturelle Pastoral

Die Pastoralplanungskommission der Schweizer Bischofskonferenz hat sich bei ihrer Frühjahrsplenarversammlung am 3. und 4. Mai 2011 in Hertenstein schwerpunktmässig mit zwei Themenbereichen pastoraler Planung befasst: Bildungsangebote für kirchliche Mitarbeitende und Voraussetzungen einer interkulturellen Pastoral in der Schweiz.

Einen Tagungsbericht finden Sie hier


Veröffentlichung des PPK-Jahresberichts 2010

PPK-Jahresbericht 2010



Berufsbild Pfarreisekretärin, Pfarreisekretär

Das neue Berufsbild Pfarreisekretärin, Pfarreisekretär richtet sich an PfarreisekretärInnen, MitarbeiterInnen im Pfarreisekretariat sowie an Leitungsverantwortliche einer Pfarrei bzw. anderssprachigen Mission und an Anstellungsinstanzen (z.B. Exekutiven der Kirchgemeinden). Die Hinweise und Empfehlungen zur beruflichen Praxis sollen aufzeigen:
  • welche Schwerpunkte der Beruf hat
  • welche Aufgaben und Kompetenzen mit der Berufsausübung verbunden sind
  • über welche Voraussetzungen (gewährleistet durch Aus- und Fortbildung) jemand verfügen muss, damit er/sie diesem Beruf gerecht wird.

Das Berufsbild für Pfarreisekretärinnen und Pfarreisekretäre ist in Zusammenarbeit von Bistumsleitung der Diözese Basel, dem Verein der Pfarreisekretärinnen des Bistums Basel und der Pastoralplanungskommission der Schweizer Bischofskonferenz entstanden. Das Berufsbild ist im Wesentlichen für die Situation in der Deutschschweiz ausgearbeitet worden.

Das Berufsbild kann über die Geschäftsstelle der PPK im Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI) in St. Gallen bezogen werden.

Nähere Informationen


Bericht AG 44 "Restrukturierung der (Pfarrei-)Seelsorge in den Schweizer Diözesen"


Der Bericht der Pastoralplanungskommission (PPK) zur „Restrukturierung der (Pfarrei-)Seelsorge in den Schweizer Diözesen. Bestandesaufnahme und pastorale Perspektiven“ ist in deutscher und französischer Sprache erschienen. Er kann über die Geschäftsstelle der PPK im Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI) in St. Gallen bezogen werden.

Nähere Informationen